Ich habe mir dann doch mehr davon versprochen

Die Shakespeare-Schwestern: Roman (insel taschenbuch) - Eleanor Brown

Shakespeare gibt es für fast jede Lebenslage. Das auch das Lebenswerk des englischen Schriftsteller seine Grenzen hat, müssen Rose, Bean und Cordy schmerzhaft feststellen. Den das Leben lässt sich nicht planen und man muss es jeden Tag wieder neu entdecken und neu erkämpfen.

Die 3 Schwestern so unterschiedlich wie man es sich nur vorstellen kann. Rose Andreas hat immer alles im Griff. Sie hatte schon immer alles im Griff. Und neben ihrer Arbeit als Professorin und Manager des elterliches Haushalts, hat sich auch bereits ihren Traummann gefunden. 

Bean Andreas hat gerade ihren Job in N.Y. verloren und flüchtet sich nach einigen Tiefschlägen ins heimische Nest. Ihr Leben und ihre "Verhaltensfehler" sind ein einziger Schrei nach Aufmerksamkeit.
Cordy Andreas wieder um lässt sich am liebsten treiben und ist schon seit Jahren auf einem Selbstfindungstrip, bis sie entdeckt das sie schwanger ist. 
Doch das Leben verläuft nicht gradlinig. Es baut Mauern wo der Weg schon immer fest schien und baut Brücken, wo früher Sackgassen schienen.

Die Geschichte verspricht sehr viel, doch leider verstrickt sie sich in Oberflächlichkeiten und Vorhersehbarkeiten. Ich lese dieses Genre sehr selten und habe mich bei diesem Buch von den Thema Shakespeare verführen lassen. Und das war auch das Einzige was ich wirklich positiv an dieser Geschichte fand. Immer wieder finden sich Zitat aus zahlreichen seiner Werke. Immer wenn den Protagonisten die richtigen Worte fehlen, so sprich der große Meister. Ein wirklicher zauberhafter Einfall der Autorin, der mich für die insgesamt schwache Ausführung der Geschichte etwas versöhnt hat.


Sicher wird die Geschichte auch ihre Fans finden, doch mir war ein insgesamt zu oberflächlich.

Quelle: http://schnuffelchensbuecher.blogspot.de/2012/09/eleanor-brown-die-shakespeare-schwestern.html