Ufer der Hoffnung  - Angelika Naujokat, Nora Roberts

Originaltitel: Chesapeake Bay

Verlag: Heyne

Format: Taschenbuch, eBook

Umfang: ca 450 Seiten

Erschienen: 01. Februar 2003

 






Inhalt:

Aus dem ängstlichen Jungen Seth Quinn ist ein erfolgreicher Maler geworden, aber die Schatten der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe. Zuhause, bei seiner Familie hofft er, Frieden zu finden. Die schöne Drusilla kämpft gegen ihre eigenen Dämonen, doch gemeinsam haben sie und Seth eine Hoffnung auf Liebe... (Quelle: www.amazon.de)

 

Meine Meinung: 

Der kleine Seth ist erwachsen und ein erfolgreicher Maler geworden. Trotzdem kommt er von seiner Mutter und damit auch seiner traumatischen Kindheit nicht los. Als sie ihn selbst in Europa findet, kehrt er zurück in den Schoß der Quinn-Familie. Die ist inzwischen durch die Kinder von Cam, Philip und Ethan kräftig angewachsen. Und gemeinsam stellen sie sich ein letztes Mal Seths Mutter. 

Doch auch in seinen Liebesleben kommt er zur Ruhe, als er ein Atelier über den Blumengeschäft der jungen Drusilla mietet. 
Mit der Geschichte von Seth findet die Quinn-Saga endlich einen wundervollen und würdigen Abschluss.

Ich finde Nora Roberts konnte hier wieder an die Spannung und den Witz von Band 1 der Saga anschließen. Gut gelungen finde ich auch Seth Seelen up und down. Das eigentlich schon erwachsen sein, doch wenn er bei seinen Brüdern ist oder es um seine Mutter geht, wird er wieder zum kleinen Jungen. Dieses Buch ist in Deutschland 3 Jahre nach dem 1. Band erschienen, was ich perfekt fand. Auch wenn in der Geschichte sogar noch mehr Zeit vergangen ist - ganze 20 Jahre.  Allerdings macht sich diese Pause in der Geschichte wirklich qualitativ bemerkbar. Er ist fast genauso gut wie der 1. Band (Tief im Herzen). Die Geschichte besitzt wieder den selben Witz, die Spannung und die Dramatik die schon das 1. Buch zu einen Lesevergnügen gemacht haben. Gerade die Dynamik zwischen den Brüder finde ich in dieser Reihe super gelungen. Auch die Entwicklung der anderen 3 Paare ist schön zu erleben, etwas was bei den anderen Romanen sonst fehlt. 


Und ganz wichtig - Die Geschichte um Gloria bekommt endlich ihr verdientes Ende. Nach dem 3. Band wurde sie zwar verjagt, doch irgendwie hatte man das Gefühl, das es nicht auf immer vorbei sein kann. Auf den Wunsch vieler Leser hat die Autorin damit nicht nur Seth sein Happy End gegönnt, sondern auch der ganzen Geschichte einen endgültigen Abschluss gegeben.


(Obwohl Grace ältestes Tochter sicher auch noch für eine Geschichte gut wäre, aber man muss ja nicht alles bis aufs letzte Ausreizen)


Aber ich muss hier auch mal was meckern! Was hat sie Nora Roberts bei der Namensgebung ihrer romantischen Heldin dieses Buches gedacht?        Drusilla?        Sorry, aber das hat die Figur echt nicht verdient. Bei dem Namen muß ich immer an die durchgeknallt Vampirin aus der Serie "Buffy" denken. Und die Beiden haben nun wirklich nichts mit einander gemein. 


Ein wundervolles Lesevergnügen und ein würdiger Abschluss, trotz des Namens-Fauxpas.

Quelle: http://schnuffelchensbuecher.blogspot.de/2013/07/nora-roberts-ufer-der-hoffnung-quinn.html