ungewöhnlich düster - aber 1. klasse

Dunkle Herzen - Nora Roberts

Originaltitel:      Divine Evil
Verlag:               Heyne Verlag
Format:              Taschenbuch, eBook
Umfang:             624 Seiten
Erschienen:      01. Mai 1997 (eBook erst 30. Mai 2013)

Inhalt: 

Claire Kimball ist der neue Star am New Yorker Kunsthimmel, als sie getrieben durch ihre Alpträume an der Ort ihrer Kindheit zurückkehrt. Nach dem Selbstmord ihres Vaters hat die Familie die Kleinstadt verlassen. Doch mit Claires Rückkehr werden dunkle Kräfte in den Fokus zurückgeholt und bald ist Claire Leben in akuter Gefahr. Kann ihr Jugendliebe Cameron, der inzwischen Sheriff des beschaulichen Ortes ist, ihr helfen?

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich sehr überrascht, den obwohl NR viel mit mystischen und fantastischen Elementen sowie mit Thrill und Crime arbeitet, ist dieses Buch für ihre Verhältnisse sehr düster. Mord, Vergewaltigung und Satanismus hinter der Fassade einer gut bürgerlichen Kleinstadt, bestimmen den Ton des Romans und stehen der Geschichte sehr gut.

Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Vor allem weil die beiden Hauptcharaktere mit Dämonen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben.  Hier gibt es nicht wie in vielen anderen Büchern der Autorin einen strahlenden Helden, der der Heldin ihr Wunden der Vergangenheit "wegküsst". 

Mit über 600 Seiten ist dieses Buch auch eines der umfangreichsten der Autorin. Trotz der Länge kommt nicht einmal Langeweile auf. Ständig hängt etwas unheilvolles über der Geschichte, in der die Autorin sogar im Hintergrund Rassendiskriminierung anprangert. 

Aber ich habe wie soll es auch sein auch etwas zu meckern. 
Wie er aussieht hat sie der Verlag bei der Erstellung des eBooks keinerlei Mühe gegeben. Im ganzen Buch kommt immerwieder ein und der selbe Fehler vor, den ich auch in einem anderen eBook gefunden habe (Tief im Herzen - Rezension kommt noch). Zur Drucklegung des Buches wurde ck noch als k-k getrennt. Bei der Erstellung des eBooks scheint nur jemand die Trennungszeichen entfernt, nicht aber die Buchstabenkombi berichtigt zu haben. Beim ersten Mal habe ich mir noch nichts dabei gedacht, doch auf dauert hat mich das beim Lesen schon etwas genervt. Einmal Korrekturlesen vor dem online stellen hätte hier nicht schaden können. Ich baue selbst genügend Rechtschreibfehler in mein Geschreibse ein, daher beschwere ich mich auch nicht so schnell, aber hier hat es sich ganz schon summiert.

Wer darüber hinweg sehen kann, der hat ein tolles Lese-Erlebnis auch beim eBook, ansonsten bitte auf das gedruckte Buch umsteigen.